Beinpresse
Beinpresse
Die Beinpresse trainiert Oberschenkel und Gesäß mit hohem Gewicht, ohne dass die Last auf der Wirbelsäule liegt wie bei der Kniebeuge mit Langhantel. Rücken und Becken bleiben gestützt, die Bewegung ist geführt. Hier finden Sie eigenständige Beinpressen für Studio und Heimgym ebenso wie Kraftstationen, in die eine Beinpresse integriert ist. Unter anderem von Titanium Strength, Body-Solid, Powerline, ForceUSA, Vision Fitness und Matrix.
Welche Beinpresse passt zu Ihnen?
- 45°-Beinpresse: der Klassiker im Studio. Sie liegen schräg und drücken einen Schlitten, der mit Hantelscheiben beladen wird – geeignet für sehr hohe Lasten.
- Horizontale Beinpresse: Sie sitzen aufrecht und drücken nach vorn, meist mit Gewichtsblock. Der Einstieg ist bequem, die Last fein einstellbar.
- Vertikale Beinpresse: Sie liegen auf dem Rücken und drücken nach oben. Das Gerät braucht wenig Grundfläche.
- Beinpresse mit Hack Squat: Kombigeräte, die sich von der Beinpresse zur geführten Kniebeuge umbauen lassen.
- Als Teil einer Kraftstation: Viele Heimstationen lassen sich um eine Beinpresse erweitern – hier finden Sie auch diese Aufsätze.
Viel Gewicht, wenig Druck auf die Wirbelsäule
Bei der Kniebeuge mit Langhantel liegt die Last auf den Schultern und damit auf der Wirbelsäule. An der Beinpresse sind Rücken und Becken gestützt, die Kraft geht direkt über die Fußplatte in die Beine. Deshalb eignet sie sich für schwere Sätze ebenso wie für Menschen, die keine Last auf dem Rücken tragen sollen.
Worauf Sie vor dem Kauf achten
- Sicherheit: Verstellbare Endanschläge und Verriegelungen halten den Schlitten, wenn die Kraft nachlässt.
- Fußplatte: Eine große Platte erlaubt verschiedene Fußstellungen – breit, eng, hoch oder tief – und damit unterschiedliche Schwerpunkte.
- Stellfläche: 45°-Beinpressen bauen lang, dazu kommt Platz zum Beladen und für die Ablage der Scheiben.
Hantelscheiben finden Sie unter Hanteln und Scheiben, komplette Heimstationen unter Kraftstationen. Warum Training mit Last auch die Knochen stärkt, zeigt der Beitrag Was die Knochen stärkt.
Häufige Fragen
Beinpresse oder Kniebeuge?
Beide trainieren Oberschenkel und Gesäß. Die Kniebeuge mit Langhantel fordert zusätzlich Rumpf und Gleichgewicht, die Beinpresse stützt den Rücken und erlaubt hohe Lasten ohne Druck auf die Wirbelsäule.
Welche Beinpresse eignet sich für zuhause?
Wo wenig Platz ist, eine vertikale Beinpresse oder ein Beinpressen-Aufsatz für eine vorhandene Kraftstation. Mehr Raum vorausgesetzt, ist eine 45°-Beinpresse die vielseitigste Wahl.
Worauf achte ich bei der Ausführung?
Die Knie in der Streckung nicht vollständig durchdrücken und den unteren Rücken während der ganzen Bewegung am Polster lassen.

































