Rudergeräte
Rudergeräte
Rudern verbindet Ausdauer und Kraft in einer Bewegung: Beine, Rumpf und Rücken arbeiten nacheinander, der Zug kommt aus dem ganzen Körper. Der Widerstand entsteht je nach Bauart über Wasser, Luft oder eine Magnetbremse – das verändert Geräusch, Zuggefühl und Wartungsaufwand deutlich. Unter anderem von WaterRower, Concept2, Titanium Strength, adidas, Life Fitness, Spirit Fitness und Half Human.
Welches Rudergerät passt zu Ihnen?
Die Antwort beginnt selten beim Gerät, sondern beim Raum: Wo steht es, wer hört mit, und wie oft wird gerudert? Daraus ergibt sich fast von selbst, welche Bauart passt.
- Wohnung, Mehrparteienhaus, Training am Abend: Ein Rudergerät mit Magnetbremse läuft am leisesten. Der Widerstand wird in Stufen eingestellt und bleibt gleich, egal wie schnell Sie ziehen.
- Wohnzimmer, das Gerät darf gesehen werden: Wasser-Rudergeräte, oft mit Rahmen aus Holz. Statt eines Surrens hören Sie ein Rauschen, und der Widerstand wächst mit der Kraft Ihres Zugs.
- Leistung messen, Intervalle, Wettkampf: Luft-Rudergeräte reagieren unmittelbar auf jeden Zug. Sie sind lauter, im Vereinssport und bei Indoor-Wettkämpfen aber weit verbreitet.
- Studio, Hotel, Physiotherapie: Hier zählt, ob das Gerät für den gewerblichen Einsatz ausgelegt ist – das steht bei jedem Modell in den Spezifikationen.
Wie viel Platz ein Rudergerät braucht
Rudergeräte bauen lang: Rechnen Sie mit rund zwei bis zweieinhalb Metern plus etwas Raum zum Auf- und Absteigen. Viele Modelle lassen sich nach dem Training hochkant stellen oder teilen – ob das geht, finden Sie in den Spezifikationen des jeweiligen Geräts. Eine Bodenschutzmatte schützt den Boden und dämpft den Trittschall.
Worauf Sie beim Probesitzen achten
- Schienenlänge: Bei gestreckten Beinen darf der Sitz nicht am Ende anschlagen – wichtig für große Menschen.
- Sitzhöhe: Ein höherer Sitz erleichtert das Auf- und Absteigen, etwa bei Knie- oder Hüftproblemen. Für manche Modelle gibt es höhere Standbeine.
- Zuggefühl: gleichmäßig, ohne Ruck am Anfang des Zugs.
- Monitor: Welche Werte Sie sehen wollen – Zeit, Distanz, Tempo pro 500 Meter, Watt – und ob eine App-Anbindung wichtig ist.
Rudern als Training
Beim Rudern arbeiten Beine, Rumpf, Rücken und Arme in einer Bewegung, im Sitzen und ohne Stoßbelastung. Ein großer Teil der Kraft kommt aus den Beinen – wer das verinnerlicht, schont den Rücken. Bei bestehenden Rückenbeschwerden klären Sie das Training vorher ärztlich oder physiotherapeutisch ab.
Alle Kriterien im Detail lesen Sie im Ratgeber Rudergerät kaufen. Welches Ausdauergerät grundsätzlich zu Ihnen passt, zeigt der Beitrag Zwanzig Minuten am Tag.
Häufige Fragen
Welches Rudergerät ist am leisesten?
Rudergeräte mit Magnetbremse laufen am leisesten. Wasser-Rudergeräte erzeugen ein gleichmäßiges Rauschen, Luft-Rudergeräte sind durch das Windrad am lautesten.
Wasser, Luft oder Magnet – was ist besser?
Keine Bauart ist grundsätzlich besser. Wasser fühlt sich dem Rudern im Boot ähnlich an, Luft reagiert am direktesten auf jeden Zug, Magnet ist am leisesten und lässt sich in Stufen einstellen.
Wie viel Platz braucht ein Rudergerät?
In der Länge rund zwei bis zweieinhalb Meter, dazu Raum zum Auf- und Absteigen. Viele Modelle lassen sich nach dem Training hochkant stellen oder teilen.
Ist Rudern gut für den Rücken?
Rudern kräftigt die Rückenmuskulatur, wenn die Technik stimmt und ein großer Teil der Kraft aus den Beinen kommt. Bei bestehenden Beschwerden sollten Sie das Training vorher ärztlich oder physiotherapeutisch abklären.











































































